250-jährige Esche in Gefahr
Auf dem ehemaligen Kleinbahngelände Endemanngasse Ecke Gatterederstraße steht seit über 250 Jahren eine Esche. Die MA22 hat, dank des Einsatzes einer von Anrainer:innen ins Leben gerufenen Bürger:inneninitiative, diese Esche als besonders schützenswert eingestuft und ihre Unterschutzstellung verfügt.
Nun hat der Bauträger Einspruch erhoben und unsere Esche ist nicht rechtskräftig als Naturdenkmal erfasst. Sie fällt damit lediglich under das Wiener Baumschutzgesetz und ist daher weiterhin in Gefahr. Das bedeutet, dass der Bauträger an den Bauplänen festhalten darf. Diese stellen für den Baum eine ernste Gefahr dar.
Wir fordern daher
- Schutzmaßnahmen in der Bauphase fixer Holzverbau rund um den Baum im Ausmaß der (ehemaligen) Krone
- Aussparung des Wurzelbereichs der Esche im Bereich der Tiefgarage
- Veränderung der Planung des Kinderspielplatzes (keine Fundamente)
- Grabungsarbeiten ausschließlich von Hand im Schutzbereich
- Regelmässige Kontrolltermine durch unabhängige Sachverständige und der Stadt Wien (Abteilung Umweltschutz, sowie MA22, MA 37, MA 42 (Stadtgärten)
- keine weiteren eigenständigen Maßnahmen des Bauträgers ohne vorherige Abklärung durch unabhängige Sachverständige
- verstärkte Kommunikation mit der Anrainerinnen:initiative
- Rücknahme des Einspruchs zum Bescheid der MA22

Was können die Bürger:innen tun?
- Engagieren Sie sich aktiv für diesen geschichtsträchtigen Baum in Atzgersdorf. Stellen sie kritische Nachfragen beim Bauträger und den verantwortlichen Behörden.
- Fragen Sie beim Bauträger nach, welche Maßnahmen der Bauträger zum Erhalt des Baumes plant: wien.immo@swietelsky.at
- Teilen Sie der zuständigen Berhörde, MA37/Baupolizei Gebietsgruppe Süd, Ihre Bedenken mit: sued@ma37.wien.gv.at
- Lesen sie nach unter der Petition finden sie alle Berichte: https://mein.aufstehn.at/petitions/250-jahrige-esche-durch-bauvorhaben-in-gefahr
- Kommentieren sie auf Social Media, wenn von der Esche berichtet und informiert wird.